PALLIATIVE WUNDVERSORGUNG IST DIE VERSORGUNG NICHT MEHR HEILBARER WUNDEN.
Patienten, die palliativ versorgt werden, stehen am Ende ihres Lebens.
SCHMERZLINDERNDE MAßNAHMEN STEHEN DABEI IM VORDERGRUND.
Es geht darum, dem Menschen den Rest seines Lebens so angenehm wie möglich zu gestalten.
FÜR EINE OPTIMALE PALLIATIVVERSORGUNG ARBEITEN VIELE BERUFSGRUPPEN ZUSAMMEN.
Scheuen Sie sich nicht über Ihre Ängste, Wünsche, Schmerzen oder Einschränkungen zu sprechen.

Palliative Wundversorgung

Was bedeutet palliative Wundversorgung?

„Palliative Wundversorgung heißt, dass der Betroffene sich in einer Situation befindet, in der trotz aller Maßnahmen, die ergriffen werden, es aufgrund der Erkrankung bzw. des Zustandes des Menschen zu keiner Abheilung der Wunde mehr kommen kann. Dies betrifft in der Regel Menschen am Ende ihres Lebens, bei denen der Tod absehbar ist.“ Quelle: (Danzer 2013)

Solch exulzerierende, maligne Wunden treten bei 5-10% aller Tumorpatienten mit einer weit fortgeschrittenen Tumorerkrankung auf

  • Brust 60%
  • Kopf-Hals-Bereich 25%
  • Leisten-, Genitalbereich 3%
  • Rücken 3%
  • andere 8%

Was ist zu tun bei palliativer Wundversorgung?

  • schmerzlindernde Maßnahmen
  • nicht mehr die Ursachen einer Krankheit bekämpfen
  • die Beschwerden einer Krankheit lindern
  • Symptomlinderung/Lebensqualität

Bei chronischen, schlecht heilenden Wunden kann es zu körperlichen Auswirkungen kommen, wie z.B. Geruch, Exsudat, Schmerzen, Blutungen, Infektion, Lokalisation der Wunde, Juckreiz…

Dies alles geht nicht ohne Weiteres an der Psyche eines Menschen vorbei, es kann zu erhöhten Schuld- und Schamgefühlen führen, Ekel, Ängste, eine Veränderung des Körperbildes, das Selbstwertgefühl leidet, Depression und Verleugnung können aufkommen.

Was können Sie tun?

Scheuen Sie sich nicht über Ihre Ängste, Wünsche, Schmerzen oder Einschränkungen zu sprechen. Die Wundschwestern von Curatio & Care Wundmanagement haben stets ein offenes Ohr für ihre Patienten.

Begleitung durch ein intraprofessionelles Team

Um eine optimale Versorgung in der SAPV (spezialisierte ambulante Palliativversorgung) zu gewährleisten, arbeiten spezialisierte Ärzte und Pflegekräfte mit allen an der Betreuung beteiligten Berufsgruppen eng zusammen. Dazu gehören psychosoziale, seelsorgerliche und ehrenamtliche Dienste ebenso wie Physiotherapeuten, Wundexperten, Apotheken u.a.

Scheuen Sie sich nicht über Ihre Ängste, Wünsche, Schmerzen oder Einschränkungen zu sprechen. Die Wundschwestern von Curatio & Care Wundmanagement sind für Sie da und hören Ihnen zu.